Glossar
Begriffe, die im Angebot oder auf der Baustelle fallen und selten erklärt werden. 36 Kurzdefinitionen, jeweils mit Verweis auf den ausführlichen Eintrag.
| Begriff | Bedeutung | Mehr dazu |
|---|---|---|
| 6/5/6 und 8/6/8 | Drahtstärken einer Doppelstabmatte in Millimetern: waagerecht / senkrecht / waagerecht. 8/6/8 ist die robustere Ausführung. | Eintrag → |
| Abtreppung | Zaunführung am Hang, bei der jedes Feld waagerecht bleibt und zwischen den Feldern ein Höhenversatz entsteht. | Eintrag → |
| Anschlagpfosten | Der Pfosten, gegen den ein Torflügel schließt. Trägt kein Gewicht, nimmt aber die Schließkräfte auf. | Eintrag → |
| Bandpfosten | Der Pfosten, an dem die Torbänder sitzen und der das Gewicht des Flügels trägt. | Eintrag → |
| Bodenriegel | Fallriegel, der einen Torflügel im Boden fixiert. Bei zweiflügeligen Toren hält er den Standflügel. | Eintrag → |
| Duplex | Kurzform für die Kombination aus Feuerverzinkung und Pulverbeschichtung. | Eintrag → |
| Durchsteckpfosten | Pfosten mit Langlöchern, durch die die Mattenstäbe geführt werden. Außen keine Schraube zugänglich. | Eintrag → |
| Einschaltdauer | Angabe beim Torantrieb, welcher Anteil einer Zeitspanne unter Last gefahren werden darf. Bestimmt die zulässige Zyklenzahl. | Eintrag → |
| Fail-safe / Fail-secure | Verhalten eines Elektroschlosses bei Stromausfall: fail-safe entriegelt (Fluchtweg), fail-secure bleibt verriegelt (Sicherung). | Eintrag → |
| Feldmaß | Achsabstand zwischen zwei Pfosten. Ergibt sich aus der Mattenbreite plus Pfostenmaß. | Eintrag → |
| Freier Querschnitt | Prozentualer Anteil der Öffnungen in Streckmetall oder Lochblech. Bestimmt Sichtschutzwirkung und Windlast. | Eintrag → |
| Frosttiefe | Tiefe, bis zu der der Boden gefrieren kann – in Deutschland üblicherweise 80 cm. Fundamente müssen darunter reichen. | Eintrag → |
| Gebrauchsklasse | Einordnung der Feuchtebelastung eines Holzbauteils (GK 1 bis 5). Bestimmt den nötigen Holzschutz. | Eintrag → |
| Gespaltene Stakete | Längs gespaltenes statt gesägtes Holz. Der Bruch folgt der Faser, die Oberfläche bleibt geschlossen und nimmt weniger Wasser auf. | Eintrag → |
| Hirnholz | Die quer zur Faser geschnittene Fläche eines Holzbauteils. Saugt Wasser kapillar auf und muss geschützt werden. | Eintrag → |
| Kernholz und Splintholz | Nur das innere Kernholz ist dauerhaft. Das äußere Splintholz ist nicht widerstandsfähig und gehört bei bewitterten Bauteilen entfernt. | Eintrag → |
| Kontaktkorrosion | Korrosion, die entsteht, wenn zwei unterschiedlich edle Metalle im Feuchten Kontakt haben. Aluminium und Kupfer sind eine kritische Paarung. | Eintrag → |
| Lichte Weite | Der freie Abstand zwischen zwei Bauteilen – etwa die tatsächlich nutzbare Durchgangsbreite zwischen den Pfosten. | Eintrag → |
| Mähkante | Befestigter Streifen unter dem Zaun, an dem der Rasentrimmer entlangfahren kann, ohne den Zaun zu beschädigen. | Eintrag → |
| Maschenweite | Abstand der Drähte in einem Gitter oder Geflecht, angegeben als Breite × Höhe, bei Doppelstabmatten meist 200 × 50 mm. | Eintrag → |
| Nachlaufstrecke | Weg, den ein kraftbetätigtes Tor nach dem Auslösen einer Sicherung noch zurücklegt, bis es steht. | Eintrag → |
| Ortsübliche Einfriedung | Rechtsbegriff: die in der Umgebung tatsächlich verbreitete Art der Grundstücksabgrenzung. Maßstab für Ansprüche und Kostenteilung. | Eintrag → |
| Pinholes | Kleine dunkle Bohrlöcher in tropischem Hartholz, aus dem Wachstum. Kein Mangel, ohne Einfluss auf die Festigkeit. | Eintrag → |
| Resttragfähigkeit | Eigenschaft von Verbundsicherheitsglas, nach dem Bruch zusammenzuhalten und die Schutzfunktion zu behalten. | Eintrag → |
| Rhombus | Lamellenprofil mit schräg angeschnittener Kante, überlappend montiert: von vorn dicht, von der Seite luftdurchlässig. | Eintrag → |
| Rolling Code | Funkverfahren, bei dem jeder Tastendruck einen neuen Code erzeugt. Ein aufgezeichnetes Signal ist danach wertlos. | Eintrag → |
| Sicherungsschleife | Induktionsschleife unter dem Schrankenbaum, die das Schließen verhindert, solange ein Fahrzeug darüber steht. | Eintrag → |
| Sichtdreieck | Freizuhaltender Bereich an einer Einfahrt, in dem Zaun und Bepflanzung eine Höhe von etwa 80 cm nicht überschreiten dürfen. | Eintrag → |
| Sockelplatte | Betonplatte unter dem Zaunfeld, die den Bodenspalt schließt und den Höhenausgleich aufnimmt. | Eintrag → |
| Streben | Schräge Stützen an Eck- und Endpfosten, die die Zugkraft gespannter Drähte aufnehmen. Bei Maschendraht unverzichtbar. | Eintrag → |
| Sweepen | Sehr leichtes Strahlen einer verzinkten Oberfläche, damit Pulverlack dauerhaft haftet. | Eintrag → |
| Vereinzelung | Technisch erzwungener Einzeldurchgang, damit pro Freigabe nur eine Person passiert. | Eintrag → |
| Weißrost | Weißliche, pulvrige Ablagerung auf frisch verzinktem Stahl bei feuchter Lagerung. Optisch störend, technisch meist harmlos. | Eintrag → |
| Widerstandszeit | Kennzahl bei Sicherheitszäunen: nicht ob, sondern wie lange das Überwinden verzögert wird. | Eintrag → |
| Windzone | Regionale Einteilung Deutschlands nach zu erwartender Windbelastung. Grundlage der Lastannahme bei geschlossenen Zäunen. | Eintrag → |
| Zinkblumen | Kristalline Musterung auf feuerverzinkten Oberflächen. Kein Mangel, aber ein Grund, Sichtflächen zusätzlich zu beschichten. | Eintrag → |